
Die Künstlerin Jeanne-Claude, Ehefrau des Verhüllungskünstlers Christo, wurde am 13. Juni 1935 in Casablanca als Jeanne-Claude Denat de Guillebon geboren. Sie und ihr Ehemann wurden durch aufsehenerregende Verhüllungsaktionen in einmaligen Dimensionen bekannt.
Jeanne-Claude wuchs zunächst bei der Familie ihres Vaters auf. Erst 1945 kam sie wieder in die Aufsicht ihrer Mutter. 1946 heiratete ihre Mutter Précilda den einflussreichen General Jacques de Guillebon. Dementsprechend wohnte die junge Jean-Claude mit ihrer Familie zwischen 1945 und 1952 in Paris, zwischen 1952 und 1957 in Tunesien und ab 1957 wieder in Paris. Jeanne-Claude lebte in einer privilegierten Gesellschaft und erhielt einen Schulabschluss mit Auszeichnung. Später begann sie eine Ausbildung als Flugbegleiterin bei Air France.
Jeanne-Claude lernte bereits im Oktober 1958 ihren späteren Ehemann Christo kennen. Doch im Gegensatz zu ihrer Mutter war sie am Anfang nicht sehr begeistert von dem jungen Künstler. Doch ihrer Mutter gefielen die Porträts Christos und so erteilte sie ihm weitere Aufträge. Bald lernten sich Christo und Jeanne-Claude näher kennen. Während er ihr Lehrstunden in Kunstgeschichte erteilte, verbesserte sie sein französisch.
Der Weg in den Hafen der Ehe verlief bei dem Künstlerpaar eher ungewöhnlich: Christo freundete sich mit Jeanne-Claudes Halbschwester Joyce an und verliebte sich in sie. Jeanne-Claude verlobte sich unterdessen mit ihrem Freund Philippe Planchon. Einen Monat vor ihrer Heirat und bereits nachdem sich Christo und Joyce getrennt hatten, verliebten sich Christo und Jeanne-Claude ineinander. Doch die Heirat mit Philippe fand auf Druck beider Familien trotzdem statt. Nach den Flitterwochen trennte sich die von Christo schwangere Jeanne-Claude von ihrem Ehemann.
Am 11. Mai 1960 wurde schließlich ihr uneheliche Sohn Cyril geboren. Als Jeanne-Claudes Eltern die Liebesaffäre bemerkten, waren sie empört und versagten dem Paar jegliche finanzielle Unterstützung, denn Christo stammte aus niederen gesellschaftlichen Verhältnissen. Am 28. November 1962 heirateten Christo und Jeanne-Claude schließlich.
1961 realisierten Christo und Jeanne-Claude ihr erstes gemeinsames Projekt, indem sie im Kölner Hafen zahlreiche vorgefundene Fässerstapel verhüllten. Die Eltern von Jeanne-Claude begannen sich langsam mit ihrer Tochter auszusöhnen und interessierten sich für ihr Enkelkind.
Die beiden wohl bekanntesten Aktionen der beiden in ihrer langen Künstlerlaufbahn: 1995 verhüllte das Künstlerpaar den Berliner Reichstag und 2005 errichteten sie mehr als 7.500 Tore im New Yorker Central Park, von denen safrangelbe Stoffbahnen herabhingen.
Nach Angaben ihrer Familie starb sie am 18. November 2009 74-jährig in einem New Yorker Krankenhaus an einer Gehirnblutung.
Die Künstlerin Jeanne-Claude, Ehefrau des Verhüllungskünstlers Christo, wurde am 13. Juni 1935 in Casablanca als Jeanne-Claude Denat de Guillebon geboren. Sie und ihr Ehemann wurden durch aufsehenerregende Verhüllungsaktionen in einmaligen Dimensionen bekannt.
Jeanne-Claude wuchs zunächst bei der Familie ihres Vaters auf. Erst 1945 kam sie wieder in die Aufsicht ihrer Mutter. 1946 heiratete ihre Mutter Précilda den einflussreichen General Jacques de Guillebon. Durch die Reisen ihres Vaters wohnte die junge Jeanne-Claude mit ihrer Familie zwischen 1945 und 1952 in Paris, zwischen 1952 und 1957 in Tunesien und ab 1957 wieder in Paris. Jeanne-Claude lebte in einer privilegierten Gesellschaft und erhielt einen Schulabschluss mit Auszeichnung. Später begann sie eine Ausbildung als Flugbegleiterin bei der Air France.
Jeanne-Claude lernte bereits im Oktober 1958 ihren späteren Ehemann Christo kennen. Im Gegensatz zu ihrer Mutter war sie am Anfang nicht sehr begeistert von dem jungen Künstler. Doch ihrer Mutter gefielen die Porträts Christos und so erteilte sie ihm weitere Aufträge. Bald lernten sich Christo und Jeanne-Claude näher kennen. Während er ihr Lehrstunden in Kunstgeschichte erteilte, verbesserte sie sein französisch.
Der Weg in den Hafen der Ehe verlief bei dem Künstlerpaar eher ungewöhnlich: Christo freundete sich mit Jeanne-Claudes Halbschwester Joyce an und verliebte sich in sie. Jeanne-Claude verlobte sich unterdessen mit ihrem Freund Philippe Planchon. Einen Monat vor ihrer Heirat und bereits nachdem sich Christo und Joyce getrennt hatten, verliebten sich Christo und Jeanne-Claude ineinander. Doch die Heirat mit Philippe fand auf Druck beider Familien trotzdem statt. Nach den Flitterwochen trennte sich die von Christo schwangere Jeanne-Claude von ihrem Ehemann.
Am 11. Mai 1960 wurde schließlich ihr unehelicher Sohn Cyril geboren. Als Jeanne-Claudes Eltern die Liebesaffäre bemerkten, waren sie empört und versagten dem Paar jegliche finanzielle Unterstützung, denn Christo stammte aus niederen gesellschaftlichen Verhältnissen. Am 28. November 1962 heirateten Christo und Jeanne-Claude schließlich.
1961 realisierten Christo und Jeanne-Claude ihr erstes gemeinsames Projekt, indem sie im Kölner Hafen zahlreiche vorgefundene Fässerstapel verhüllten. Die Eltern von Jeanne-Claude begannen sich langsam mit ihrer Tochter auszusöhnen und interessierten sich für ihr Enkelkind.
Die beiden wohl bekanntesten Aktionen der beiden in ihrer langen Künstlerlaufbahn: 1995 verhüllte das Künstlerpaar den Berliner Reichstag und 2005 errichteten sie mehr als 7.500 Tore im New Yorker Central Park, von denen safrangelbe Stoffbahnen herabhingen.
Nach Angaben ihrer Familie starb Jeanne-Claude am 18. November 2009 74-jährig in einem New Yorker Krankenhaus an einer Gehirnblutung.

Jeanne-Claude und Christo bei der Verleihung des Ellis Island Family Heritage Awards (fotografiert von Martin Dürschnabel).